Vom Hausmädchen zur Schneiderin
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22. Juni 2026
Wie Emelia durch eine Ausbildung neue Hoffnung schöpft
Im Schneideratelier von Agnes Wired lernen junge Frauen, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Agnes ist Schneidermeisterin mit Herz und Verstand – sie hat sich der Aufgabe verschrieben, jungen Menschen aus einfachen Verhältnissen eine echte Perspektive zu bieten. Emelia A. hat bei ihr die dreijährigen Lehre zur Schneiderin gemacht.
Vor dem Einstieg ins YAP-Programm arbeitete Emelia als Hausmädchen – erst bei ihrer Familie, dann in fremden Haushalten. Die Chance zur Ausbildung kam durch ihre Mutter, die von einer engagierten Mitarbeitenden bei Sinapi über das Programm informiert wurde. Emelia wurde zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen und aufgenommen.
Für Emelia ist die Ausbildung ein Wendepunkt. Jetzt, nach dem Abschluss, möchte sie als „Work and Pay“-Angestellte in einem anderen Schneideratelier arbeiten, um zu sparen. Ihr Ziel: eine eigene kleine Schneiderei im Quartier „Copenia“. Der Weg in die Selbstständigkeit ist herausfordernd – es braucht einen geeigneten Standort, Nähmaschinen, Material und Startkapital – doch Emelia ist motiviert und weiss, was sie will.
Auch Agnes ist überzeugt vom Wert des Programms: „Viele junge Menschen haben den Willen und die Leidenschaft, ein Handwerk zu lernen – aber ihnen fehlt die Unterstützung. YAP - das Berufsausbildungsprogramm gibt ihnen genau diese Chance und hilft, die Lücke zu schliessen.“
290 junge Frauen und Männer in Koforidua und Suhum konnten die Ausbildung absolvieren. Sie wurden zu Coiffeusen, Automechanikern, Installateure und Caterern ausgebildet. Im Laufe der drei Jahre haben sie sich verändert. Von perspektivenlosen jungen Menschen mit wenig Selbstbewusstsein haben sie gelernt selbstbewusst und sicher aufzutreten. Sie freuen sich auf eine Zukunft, die sie selber gestalten können.
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Vom Hausmächen zur Schneiderin
YAP - Der Jugend eine Chance arbeitete Emelia als Hausmädchen – erst bei ihrer Familie, dann in fremden Haushalten. Die Chance zur Ausbildung kam durch ihre Mutter, die von einer engagierten Mitarbeitenden bei Sinapi über das Programm informiert wurde. Emelia wurde zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen und aufgenommen.
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Neue Förderstiftung für YAP
Die Dr. Ernst-Günther Bröder Stiftung unterstützt das Youth Apprenticeship Program, das benachteiligten Jugendlichen in Ghana eine strukturierte Berufsausbildung, die ihnen den Einstieg in ein eigenständiges und wirtschaftlich tragfähiges Leben ermöglicht.
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Ghana entdecken
Persönlicher Bericht über meine Projektreise nach Ghana. Ein Höhepunkt war der Besuch der YAP-Betriebe: Installateure, Coiffeusen, Schneiderinnen, Caterer – überall begegnete mir Ruhe, Fleiss und grosse Dankbarkeit der Lernenden, meist Frauen, die erstmals eine anerkannte Ausbildung erhalten. Viele stammen aus schwierigen Verhältnissen; die Betriebe und die Beziehung zu ihren Meisterinnen sind für sie ein Anker.
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Eine neue Perspektive für die Zukunft
Yakubu möchte seine Ausbildung in dieser Werkstatt bis zum Examen fortsetzen, plant aber danach, eine Werkstatt näher an seinem Bruder zu finden, um weiter dazuzulernen. Sein grosses Ziel ist es, eines Tages selbständig zu arbeiten, doch dafür benötigt er eine eigene Schweissausrüstung, die er sich nur mit einem Kredit leisten kann.
Dank YAP hat Yakubu eine echte Perspektive für seine Zukunft erhalten. Seine Geschichte zeigt, wie wichtig Unterstützung und Bildung sind, um jungen Menschen eine nachhaltige Lebensgrundlage zu ermöglichen.
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Baby Dank Gesundheitsberaterin gerettet
Yoba, eine 27-jährige Mutter aus einem kleinen
Dorf im Nordosten Bangladesch, hat in den ersten Lebensjahren ihrer kleinen Tochter Sumaia eine schwere Zeit durchlebt. Die Kleine war ständig krank, litt unter Fieber, Durchfall und nahm nicht an Gewicht zu.
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Die Nähmaschine - meine Zukunft!
Nun sitzt die frisch ausgebildete Abigail an einem Unterstand vor dem Häuschen ihrer Mutter und zeigt stolz auf die manuelle Nähmaschine. «Das ist meine Zukunft», sagt sie uns. Die noch alleine lebende Frau näht Frauenkleider auf Auftrag von der weiteren Nachbarschaft. An guten Tagen näht sie bis zu 4 einfach genähte Kleider mit Stoff, den ihr die Kundinnen bringen. Für ein solches Kleid verlangt sie 40 Cedis (etwa CHF 2.30).
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